LiveGood Produkte Erfahrungen: Warum ich mit Produkten starte
Gestern habe ich angefangen zu bloggen â heute mache ich weiter. Die Festtage schaffen diesen seltsamen Zwischenraum im Kopf. Und solange der Gedanke noch lebt, schreibe ich weiter.

In meinem ersten Post habe ich dieses typische Durcheinander auseinandergenommen, das oft auftaucht, wenn Menschen ĂŒber LiveGood sprechen: der Hype, die Versprechen, dieses âalles-auf-einmalâ-Tempo. Und ich habe kurz etwas gestreift, das in dem ganzen LĂ€rm stĂ€ndig untergeht: die QualitĂ€t der LiveGood Produkte selbst. Das ist nicht nebensĂ€chlich. Das verdient mehr als einen Halbsatz.
In diesem Artikel teile ich meine LiveGood Produkte Erfahrungen – nicht aus Marketing-Sicht, sondern aus der Perspektive von Zeit, Körperwahrnehmung und Entscheidung.
LiveGood Produkte Erfahrungen – wenn alles sofort passieren soll
Hype hat diese unangenehme Angewohnheit, alles dringend wirken zu lassen. Das hat nichts mit LiveGood zu tun – dieses PhĂ€nomen existiert als etwas Menschliches, nennen wir es der Enthusiasmus des Neuen. Ob es LiveGood Produkte sind oder irgendetwas anderes: Wir Menschen funktionieren so. Und der Marketingraum spielt genau damit. Immer wieder werden wir eingeladen, noch ein bisschen mehr zu kaufen, noch etwas in den Einkaufswagen zu legen. Und wart kurz â möchtest du nicht auch noch dieses Produkt? Dann gibtâs sogar Rabatt. Also, es ist mehr als menschlich, hier in dieser Hype-Stimmung zu landen.
Du meldest dich an. Du wirst Affiliate-Partner (Partner im Vertriebssystem). Du erzĂ€hlst es jedem Menschen, den du je getroffen hast. Du bestellst alle Produkte. Und plötzlich schluckst du so viele Pillen, bis du irgendwann merkst, dass du dich eher drehst als bewegst â und dein Körper ist ganz sicher nicht in diesem ârosarotenâ Zustand, der dir versprochen wurde.
Und genau hier kippt es: Aus Neugier wird Druck, aus UnterstĂŒtzung Ăberforderung.
Dein Körper weiss mehr als jede Verkaufsstimme
Dein Körper braucht nicht alles. Er braucht das Richtige â zur richtigen Zeit. Und er braucht dich als Entscheidungsinstanz. Nicht eine Werbung. Nicht eine Verkaufsstimme. Nicht irgendein Rezept, das fĂŒr âalleâ funktionieren soll. Langsamkeit wirkt in dieser Branche fast schon rebellisch.
Wellness-Versuche sind berĂŒchtigt Ă€hnlich wie Abnehm-Versuche: Wir sind alle voll dabei ⊠bis wirâs nicht mehr sind. Meistens lange bevor der Körper ĂŒberhaupt Zeit hatte, sich anzupassen, zu reagieren und dir zu zeigen, was wirklich wirkt.
Mein Ansatz: ein oder zwei Produkte zur richtigen Zeit
Meine Regel: Ein oder zwei Produkte â sonst nichts.
Ich bin 52 Jahre alt. Ich kenne diesen Körper ziemlich gut. Und nein â er wurde nicht mit grĂŒnen Smoothies grossgezogen. Dieser Körper hat einiges mitgemacht: Rauchen, Trinken, fĂŒnf Schwangerschaften, fĂŒnf Geburten, zu viel Essen, zu wenig Bewegung â und dann diese âSwitchbladeâ-Phasen, in denen plötzlich fĂŒr 10 Tage nur noch verfluchte BrĂŒhe auf dem Speiseplan stand. Plus diverse andere fragwĂŒrdige Ideen.
Ich muss diesem Körper echt Respekt geben: Er hat mich getragen. Er trĂ€gt mich immer noch. Vielleicht stehen irgendwann ein paar Renovationen an â hoffentlich nicht allzu bald.
Zuhören, bevor man nachjustiert
Irgendwann hört man auf, den eigenen Körper zu bekĂ€mpfen â und fĂ€ngt an, mit ihm zu arbeiten. In den letzten zehn Jahren habe ich meine Gesundheit ziemlich konsequent getrackt â nicht neurotisch, nicht perfekt, einfach ehrlich. Es geht nicht um Details. Es geht um ZusammenhĂ€nge. Ich schaue auf:
- Energie
- Stimmung
- Verdauung
- Wehwehchen und Schmerzen
Es mĂŒssen keine seitenlangen TagebĂŒcher sein. Es muss nur fĂŒr mich Sinn ergeben.
So kann ich beim Arzt oder bei einer alternativen Therapeutin konkret sein. Nicht âich habe nie Kopfschmerzenâ, sondern: âIch hatte in den letzten Wochen etwa jeden dritten Tag Kopfschmerzen â schlimmer nach Alkohol und besonders fies, wenn die Hormone das Kommando ĂŒbernehmen.â
Ja, das kostet Zeit. Aber wenn dann die Frage kommt: âWas braucht mein Körper gerade wirklich?â â habe ich Antworten, nicht nur BauchgefĂŒhl.
In diesem Beispiel wĂ€ren wiederkehrende Kopfschmerzen ziemlich klar adressierbar: weniger Alkohol (Ăberraschung des Tages, ich weiss!) und zum Beispiel Magnesium, welches gut untersucht ist â insbesondere im Zusammenhang mit Schlaf, Muskelfunktion und Nervensystem, wie z. B. Gesundheitsinformation.ch zusammenfasst.
Ein Produkt. Ein Monat. Klare RĂŒckmeldung.
Habe ich dann gleichzeitig Magnesium, Multivitamine, Kollagen, Probiotika und Super Greens eingeworfen?
Nein. Habe ich nicht.
Ich habe das gemacht, was viele nicht machen: Ich habe mit genau einem Produkt gestartet â LiveGood Magnesium â und bin einen vollen Monat dabeigeblieben, um zu sehen, was passiert.
Und ja: Das ist nicht glamourös. Aber es ist praktisch. Verantwortlich. Und ehrlich gesagt viel effektiver, wenn man wirklich wissen will, was wirkt.
Was hat sich verÀndert?
- Ich schlafe besser
- Die nÀchtlichen WadenkrÀmpfe sind deutlich weniger geworden
- Die Kopfschmerzen sind seltener und weniger intensiv
Hat es meinen Wunsch nach einem Glas Rotwein am Abend ausradiert? Absolut nicht. Bleiben wir realistisch.
Alles davon steht in meinem treuen, gesundheitsbezogenen Journal, bevor ich zum nĂ€chsten Produkt ĂŒbergegangen bin.
Als ich ein zweites Produkt dazu genommen habe, ging es um ein anderes Gesundheitsziel. Und weil ich das erste sauber beobachtet hatte, konnte ich beide nebeneinander nehmen â mit echter Sicherheit. Echte Daten. Echtes Feedback: Das funktioniert fĂŒr mich. Oder eben nicht.
Ein Produkt hat bei mir gar nichts bewegt. Ein anderes hat meine Verdauung gestört. Nicht ideal fĂŒr eine gesunde Beziehung â wenn du verstehst, was ich meine.
Und auch das ist wertvolle Information.
Ein Prozess â kein Rezept
Deine Gesundheit ist dein Anker. Sie entscheidet, wie sehr du dein Leben geniessen kannst. Und sie verdient Respekt.
Dein Körper ist nicht derselbe wie vor 20 oder 30 Jahren. BedĂŒrfnisse verĂ€ndern sich. Hormone spielen anders mit. Systeme werden langsamer oder schneller. Was heute passt, muss spĂ€ter vielleicht neu beurteilt werden â und das ist kein Scheitern. Das ist Bewusstsein.
Also: Sei bereit zu pausieren. Zu stoppen. Zu evaluieren. Die Richtung zu Àndern.
Nur weil Magnesium fĂŒr mich ein stiller kleiner Held ist, heisst das nicht, dass es deiner ist.
Langsamkeit ist kein RĂŒckschritt
Teste. Hör hin. Und behandle Wellness wie eine tĂ€gliche Praxis â nicht wie einen Januar-Sprint, den man spĂ€testens zu Ostern wieder in die Tonne tritt, sobald der Osterhase die Eier fĂ€rbt.
Ich werde mit der Zeit einzelne Produkte detaillierter dokumentieren â nicht nach dem Prinzip âfĂŒr alle gleichâ, sondern als gelebte Erfahrung. Wenn ich ohnehin fĂŒr meinen Körper, meine UmstĂ€nde und meine Gesundheit recherchiere, teile ich das gern: ehrlich, ohne Hype und ohne so zu tun, als gĂ€be es eine einzige richtige Lösung.